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20.08.2018
Äußerst heftiger Monsunregen führte in großen Teilen Keralas zu schweren Überschwemmungen. Mehrere hundert Menschen fanden den Tod, es gibt noch viele Vermisste, deren Schicksal noch ungewiss ist. Über 300 000 Menschen mussten ihre Häuser und Hütten verlassen, da sie unbewohnbar geworden sind. Auch Familien von Patenkindern sind betroffen. Das ganze Ausmaß der Naturkatastrophe ist noch nicht abzusehen. Vorrangig muss für das Überleben der obdachlos gewordenen Menschen gesorgt werden, da auch die Nahrungsmittel vernichtet wurden. Nach offiziellen Informationen handelt es sich um eine “Jahrhundertflut”. Schwester Kala, ihre Geschwister mit Familien sowie viele Helfer kümmern sich rund um die Uhr für tausende Betroffene; viele fanden Zuflucht in den oberen Stockwerken der Schule Jyothi Niketan II, da das Erdgeschoß mittlerweile ebenfalls überflutet wurde. Es gibt weder Strom noch Trinkwasser. Sie kochen mit dem noch verfügbarem Holz Reis für mehrere tausend Betroffene; dazu kochen sie Regenwasser ab, um die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Das Ausmaß ist unvorstellbar.
Überschwemmungen in Südindien/Kerala
Menschen verlassen ihr Häuser um sich zu retten Schwester Kala überprüft aus einer erhöhten Stelle, ob sich alle Bewohner in Sicherheit bringen konnten Häuser stehen unter Wasser In der Schule Jyothi Niketan II werden viele Betroffene mit Lebensmittel versorgt Mutter rettet ihre Kinder mit selbst gebautem Flloß
13.09.2018
Näheres zu der Jahrhundertflut in Kerala und den Auswirkungen für die vom Verein unterstützten Menschen:
Seit Anfang August führte ein äußerst heftiger Monsunregen in Südindien zu Überschwemmungen, in dessen Verlauf zahlreiche Dämme brachen und dadurch die eh schon schlimme Lage für die Menschen zu einer Katastrophe wurde. Wie vorher schon berichtet, verloren zahleiche Menschen ihr Leben oder wurden verletzt. Die Häuser standen bis zum Dach unter Wasser; Lebensmittel, Hab und Gut fielen der Flut zum Opfer. Die Menschen konnten sich nur mit den am Körper tragenden Kleidern retten. Es gab weder Strom noch Trinkwasser, natürlich konnten auch keine Toiletten mehr benutzt werden. Am 17.08. retteten sich etwa 6000 Menschen zur vom Verein erbauten Schule Jyothi Nikethan 2 (Licht der Armen). Sie wurden in den oberen Stockwerken untergebracht, da das Erdgeschoß ebenfalls überflutet war. Nun waren die Menschen (auch viele Kinder und Kleinkinder) zwar vor der Flut in Sicherheit, mussten aber mit Trinkwasser, Reis und auch Milch für die Kleinkinder versorgt werden. Eine Mammutaufgabe für die Familie Samson und den zahleichen Helfern. Zunächst waren weder Reis noch Trinkwasser vorhanden; es gab auch nichts zu kaufen, da ja alles überflutet war. Kein Strom zum Reiskochen ..... Der Versuch mit nassem Holz den Reis zu kochen scheiterte bald. Die Rettung kam am 18.08. von den Fischern, denen der Verein nach dem Tsunami zu neuen Booten verholfen hatte. Von sich aus retteten sie zahlreiche Menschen und brachten sie zur Schule Jyothi Nikethan 2. Sie organisierten Reis, Trinkwasser und Gas zum Kochen. Dies konnten sie von den aus Tamil Nadu gekommenen und auf dem Meer wartenden Schiffen kaufen. So waren jeden Tag 200 kg Reis, Gemüse, Trinkwasser u.a. erforderlich um die Menschen zu versorgen. Die sanitäre Lage geriet fast außer Kontrolle und erforderte ungewöhnliche notdürftige Maßnahmen. Am 19.08. wurden etwa 1000 Menschen von Jyothi Nikethan 2 mit Booten zu höher gelegenen Camps gebracht, da die Lage in der Schule unhaltbar wurde. Bis zum 02.09. mussten die etwa 5000 in der Schule verbliebenen Menschen mit Lebensmittel (tgl. 200 kg Reis, Gemüse) und Trinkwasser versorgt werden. Familie Samson und die zahlreichen Helfern kamen an ihre Grenzen, sie leisteten Unvorstellbares. Am 02.09. wurden die obdachlos gewordenen Menschen in Camps gebracht, der Hochwasserpegel war mittlerweile gesunken. Seit dem 03.09 werden die Räume der oberen Stockwerke der Schule gereinigt, desinfiziert und entstandene Schäden repariert. Fast alle Schulutensilien (Schultaschen, Bücher, Hefte) wurden zerstört - ebenso die Kleidung. Viele Menschen erkrankten u.a. am „Rattenfieber“. Für die dringendsten Hilfsmaßnahmen musste der Verein bereits eine hohe Summe investieren. Weitere Kosten für Reparaturen, Anschaffen von Schulausutensilien u. a. stehen noch aus. Wir bitten um Spenden unter dem Kennwort „Flut“ auf das Konto (hier klicken) und möchten uns für jede Spende, die bereits eingegangen ist und jede weitere herzlich bedanken. Wie immer geht jeder Cent an die Notleidenden. Bei Überweisungen bitte vollständige Adresse angeben, damit eine Spendenquittung ausgestellt werden kann.
Die wenigen unbeschädigten Schultaschen werden verteilt.
Kleider u. a. werden an die Bedürftigen verteilt.
Überschwemmungen in Südindien/Kerala und die Auswirkungen
Zur Zeit haben wir alle Tage mehr als 4000 obdachlose Kinder in unserer Schule Jyothi Nikethan - Licht der Armen - zu verköstigen. Die Schüler dürfen mit ihren Geschwistern kommen, sie leben in großen Camps wo sehr viele Menschen leben. Bei der Essensausgabe in den Camps kommen die Kinder meistens zu kurz. Deswegen werden die hungrigen Kinder in der Schule Jyothi Nikethan verköstigt. Zum essen gibt es Reis mit Gemüse und am Samstag dazu ein Ei. Sie dürfen auch den ganzen Tag in der Schule bleiben, weil in den Camps schon "viel passiert ist." Vor zwei Tagen hat ein Kind zu Sr. Kala gesagt: Sr. Kala hast du eine Tüte für mich? Kala fragte, warum, da sagte das Kind: “Ich esse heute meinen Teller nicht leer, ich möchte meiner Oma was mitbringen, die hat soviel Hunger".
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06.12.2018
Trotz allem Leid erfuhren wir von einer Begebenheit, welche unnsere Herzen sehr berührt hat. Da es sich bei den betroffenen Mädchen umd Drillinge handelt, nennen wir es “Drillingswunder”.
“Das Drillingswunder”
Die Drillinge mit der Witwe, die sie aufgenommen hat und verpflegt
06.12.2018
Obdachlos gewordene Schulkinder werden mit Essen versorg t
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Zum Lesen bitte ins Bild klicken
Oktober 2019
Rainer Griedl bereitet sich gerade darauf vor, uns zukünftig bei der Bearbeitung der Patenschaften zu unterstützen und diese Aufgabe später zu übernehmen. Kontakt: Rainer Griedl, Zipserweg 18, 84028 Landshut, Tel. 0871 55575, E-Mail: fam.griedl@t-online.de.
Heute möchten wir ein neues Mitglied des Vereins vorstellen: Rainer Griedl
Noch immer sind die Auswirkungen der sintflutartigen Überschwemmungen in Südindien, Kerala, aus dem Jahr 2018 zu spüren. Wir suchen noch Paten für viele betroffene Kinder, die teilweise ihre Eltern bei der Flut verloren haben und dringend Unterstützung benötigen. Viele Familien und Kinder, deren Eltern bei der Flut getötet wurden, leben noch in Notunterkünften.
Wir lassen deswegen die Informationen über die Flut noch unter der Rubrik “Aktuelles”, weil die Auswirkungen immer noch täglich zu spüren sind.
Oktober 2019
Mai 2020 Coronakrise Die Coronakrise hat auch Indien nicht verschont. Die bereits für 1,3 Milliarden Menschen bestehende Ausgangssperre wurde am 3.Mai um zwei weitere Wochen verlängert. Natürlich sind auch unsere Projekte deswegen stark betroffen. Die Schulen sind geschlossen und damit sind auch die armen Familien in einer sozialen Notlage, denn viele Kinder wurden in den vom Verein erbauten Schulen mit Essen versorgt, was jetzt nicht mehr möglich ist.
In allen indischen Bundesländern, in denen wir Projekte unterstützen, müssen viele unserer Patenkinder Hunger leiden. Viele Familienväter verdienten als Tagelöhner ihren Lebensunterhalt. Sie sind momentan ohne Arbeit und ohne Einkommen, was zusätzlich zur Verschärfung der Not beiträgt. Manche Menschen stillen ihren Hunger durch Fangen von Ungeziefer wie Ratten oder ähnlichen Tieren. Der Verein versucht den hungerleidenden Menschen zu helfen. So konnten inzwischen mit Hilfe von Spenden in Andhra Pradesh und Pune die betroffenen Menschen mit Milchpulver, Reis, Linsen, Erbsen, Früchten, Vitaminen u. a. versorgt werden.
Auch in Kerala, wo sich mehrere vom Verein erbaute Schulen befinden, bereitet sich der Verein darauf vor, die Kinder, wenn sie wieder zur Schule gehen dürfen, mit Essen zu versorgen. Denn dann kommen auch viele kleinere hungernde Geschwister mit und freuen sich auf eine Mahlzeit. Ida und Josef Gaßner, beide „Kriegskinder“ sind von der Situation sehr berührt. Auch sie mussten damals Hunger leiden. Sie bitten daher um Spenden für die Not- und Hunger leidenden Familien.
Viele freiwillige Helfer bereiten in der vom Verein erbauten Schule in Ravipadu Lebens- mittelpakete vor, um sie danach an die Bedürftigen zu verteilen.
Geduldig stehen die Menschen in zwei Reihen (Männer und Frauen getrennt) an um die Lebensmittelpakete zu empfangen.
Hungernde Kinder werden mit Nahrungs- mittel versorgt.