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Dachgarten auf der Schule Jyothi Nikethan I
Schwester Kala und Mitglieder der Familie Samson kamen im Jahr 2014 auf die Idee auf dem Dach der  Schule JN I Gemüse anzupflanzen. Zunächst war der Ertrag nur für die Familie Samson gedacht.   Bald entwickelte sich aber daraus ein “Schulgarten”. Die Schulkinder helfen gerne und fleißig beim  Bepflanzen, der Pflege sowie bei der Ernte mit. Mittlerweile wurde auch die regionale Regierung auf das  “Projekt” aufmerksam. Regierungsmitglieder besichtigten den Schulgarten und waren von der Idee sowie der  Menge des Ertrages begeistert.   Zur Zeit kommen mehrmals die Woche interessierte Menschen, um den Schulgarten zu besichtigen. Von dem Ertrag erhalten viele Familien der Schulkinder sowie auch Interessierte kostenlos Gemüse.
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Trinkwasseranlage für die Schule Jyothi Nikethan II
Eine gute Investition ist die Filteranlage für die Schule JN II Die Anlage ist gegen unbefugten Zutritt geschützt. Jedes der 3000 Schulkinder hat Zugang zu reinem Trinkwasser, das ist in Indien eine sehr große Seltenheit.
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20.08.2018
Äußerst heftiger Monsunregen führte in großen Teilen Keralas zu schweren Überschwemmungen. Mehrere hundert Menschen fanden den Tod, es gibt noch viele Vermisste, deren Schicksal noch ungewiss ist. Über 300 000 Menschen mussten ihre Häuser und Hütten verlassen, da sie unbewohnbar geworden sind. Auch Familien von Patenkindern sind betroffen. Das ganze Ausmaß der Naturkatastrophe ist noch nicht abzusehen. Vorrangig muss für das Überleben der obdachlos gewordenen Menschen gesorgt werden, da auch die Nahrungsmittel vernichtet wurden. Nach offiziellen Informationen handelt es sich um eine “Jahrhundertflut”. Schwester Kala, ihre Geschwister mit Familien sowie viele Helfer kümmern sich rund um die Uhr für tausende Betroffene; viele fanden Zuflucht in den oberen Stockwerken der Schule Jyothi Niketan II, da das  Erdgeschoß mittlerweile ebenfalls überflutet wurde. Es gibt weder Strom noch Trinkwasser. Sie kochen mit dem noch verfügbarem Holz Reis für mehrere tausend Betroffene; dazu kochen sie Regenwasser ab, um die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Das Ausmaß ist unvorstellbar. 
Überschwemmungen in Südindien/Kerala
Menschen verlassen ihr Häuser um sich zu retten Schwester Kala überprüft aus einer erhöhten Stelle, ob sich alle Bewohner in Sicherheit bringen konnten Häuser stehen unter Wasser In der Schule Jyothi Niketan II werden viele Betroffene mit Lebensmittel versorgt Mutter rettet ihre Kinder mit selbst gebautem Flloß
Ende November 2017
Ende November wurde der Süden Indiens von dem Zyklon Ockhi heimgesucht. Sehr stark betroffen waren die Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu, über die der Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von bis 185 km/h hinwegfegte. Viele Menschen, hauptsächlich Fischer, verloren dabei ihr Leben. Häuser bzw. Hütten wurden zerstört. 132 Patenkinder mit ihren Familen, die von “Schritt für Schritt” gefördert werden, gelten seitdem als vermisst. Es wird davon ausgegangen, dass die in Küstennähe wohnenden Familien bei dem Zyklon ihr Leben verloren.
Zyklon Ockhi
13.09.2018
Näheres zu der Jahrhundertflut in Kerala und den Auswirkungen für die vom Verein unterstützten Menschen:
Seit Anfang August führte ein äußerst heftiger Monsunregen in Südindien zu Überschwemmungen, in dessen Verlauf zahlreiche Dämme brachen und dadurch die eh schon schlimme Lage für die Menschen zu einer Katastrophe wurde. Wie vorher schon berichtet, verloren zahleiche Menschen ihr Leben oder wurden verletzt. Die Häuser standen bis zum Dach unter Wasser; Lebensmittel, Hab und Gut fielen der Flut zum Opfer. Die Menschen konnten sich nur mit den am Körper tragenden Kleidern retten. Es gab weder Strom noch Trinkwasser, natürlich konnten auch keine Toiletten mehr benutzt werden. Am 17.08. retteten sich etwa 6000 Menschen zur vom Verein erbauten Schule Jyothi Nikethan 2 (Licht der Armen). Sie wurden in den oberen Stockwerken untergebracht, da das Erdgeschoß ebenfalls überflutet war. Nun waren die Menschen (auch viele Kinder und Kleinkinder) zwar vor der Flut in Sicherheit, mussten aber mit Trinkwasser, Reis und auch Milch für die Kleinkinder versorgt werden. Eine Mammutaufgabe für die Familie Samson und den zahleichen Helfern. Zunächst waren weder Reis noch Trinkwasser vorhanden; es gab auch nichts zu kaufen, da ja alles überflutet war. Kein Strom zum Reiskochen ..... Der Versuch mit nassem Holz den Reis zu kochen scheiterte bald. Die Rettung kam am 18.08. von den Fischern, denen der Verein nach dem Tsunami zu neuen Booten verholfen hatte. Von sich aus retteten sie zahlreiche Menschen und brachten sie zur Schule Jyothi Nikethan 2. Sie organisierten Reis, Trinkwasser und Gas zum Kochen. Dies konnten sie von den aus Tamil Nadu gekommenen und auf dem Meer wartenden Schiffen kaufen. So waren jeden Tag 200 kg Reis, Gemüse, Trinkwasser u.a. erforderlich um die Menschen zu versorgen. Die sanitäre Lage geriet fast außer Kontrolle und erforderte ungewöhnliche notdürftige Maßnahmen. Am 19.08. wurden etwa 1000 Menschen von Jyothi Nikethan 2 mit Booten zu höher gelegenen Camps gebracht, da die Lage in der Schule unhaltbar wurde.  Bis zum 02.09. mussten die etwa 5000 in der Schule verbliebenen Menschen mit Lebensmittel (tgl. 200 kg Reis, Gemüse) und Trinkwasser versorgt werden. Familie Samson und die zahlreichen Helfern kamen an ihre Grenzen, sie leisteten Unvorstellbares. Am 02.09. wurden die obdachlos gewordenen Menschen in Camps gebracht, der Hochwasserpegel war mittlerweile gesunken. Seit dem 03.09 werden die Räume der oberen Stockwerke der Schule gereinigt, desinfiziert und entstandene Schäden repariert. Fast alle Schulutensilien (Schultaschen, Bücher, Hefte) wurden zerstört - ebenso die Kleidung. Viele Menschen erkrankten u.a. am „Rattenfieber“. Für die dringendsten Hilfsmaßnahmen musste der Verein bereits eine hohe Summe investieren. Weitere Kosten für Reparaturen, Anschaffen von Schulausutensilien u. a. stehen noch aus. Wir bitten um Spenden unter dem Kennwort „Flut“ auf das Konto (hier klicken) und möchten uns für jede Spende, die bereits eingegangen ist und jede weitere herzlich bedanken. Wie immer geht jeder Cent an die Notleidenden. Bei Überweisungen bitte vollständige Adresse angeben, damit eine Spendenquittung ausgestellt werden kann.
Die wenigen unbeschädigten Schultaschen werden verteilt.
Kleider u. a. werden an die Bedürftigen verteilt.