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Dezember 2020 Coronakrise Die Coronakrise hat in Indien immer noch tiefgreifende Auswirkungen. So findet immer noch kein Unterricht in den Schulen statt. In den in Kerala befindlichen Schulen JN 1 + 2 werden die Kinder digital unterrichtet. Die Schulkinder erhalten die täglichen Unterrichts- unterlagen übers Mobiltelefon. Die Aufgaben müssen sie bis 16 Uhr desselben Tages an die Schule digital zurücksenden, wo die Unterlagen dann korrigiert werden. (Hier ist noch zu erwähnen, dass die Mobiltelefone in Indien sehr wenig kosten und größtenteils von Parteien an die Menschen ver- schenkt werden.) Anhand der Lernerfolge werden Gruppen gebildet und diese dann entsprechend unterrichtet bzw. gefördert. Ähnliche Konzepte des digitalen Unterrichtes gibt es auch in den anderen vom Verein erbauten und unterstützten Schulen. Natürlich sind auch unsere Projekte durch die Pandemie stark betroffen. Durch die Schließung der Schulen sind die armen Familien in einer sozialen Notlage geraten. Dazu kommt noch, dass viele Versorger der Familien ihre Arbeit verloren haben. Die Gastarbeiter in anderen, vor allem in arabischen Ländern, mussten das jeweilige Land verlassen und leben nun ohne Einkommen bei ihren Familien. Oft leben dann drei Generationen in einem Raum zusammen, was zu Konflikten in den Familien führt. Körperliche Gewalt gegen Kinder ist leider keine Seltenheit.
Viele freiwillige Helfer bereiten in der vom Verein erbauten Schule in Ravipadu Lebens- mittelpakete vor, um sie danach an die Bedürftigen zu verteilen.
Geduldig stehen die Menschen in zwei Reihen (Männer und Frauen getrennt) an um die Lebensmittelpakete zu empfangen.
Hungernde Kinder werden mit Nahrungs- mittel versorgt.
Der Verein versucht die hungernden Familien, soweit dies durch Spendenaufkommen möglich ist, durch die Finanzierung von Lebensmittel zu unterstützen. In den letzten Monaten wurden viele Familien zweimal im Monat mit Lebensmittel versorgt. Wo es möglich war, konnten sich die Menschen die sorgfältig zusammengestellten Lebensmittel an zentralen Stellen abholen. Anderorts, wo dies nicht möglich war, wurden Schulbusse, wie z. B. Jyothi Nikethan, eingesetzt, um die Menschen dann vor Ort zu versorgen.
Zu Beginn der Unterstützung der hungernden Menschen brachten mancherorts Helfer Lebensmittel mit motorisierten Zweirädern in die entlegenen Dörfer. Die Helfer wurden wurden von den Hungernden stark bedrängt und die Lebensmittel wurden ihnen aus den mitgeführtenBehältnissen gerissen. Daraufhin wurden diese Orte mit Schulbussen versorgt. Die Helfer blieben in den Bussen und verteilten die Lebens- mittel geordnet an die Hilfsbedürftigen.
Viele Familie leben in solch armseligen Hütten
In dieser Hütte, die aus nur einem Raum besteht, leben sieben Personen aus drei Generationen. Der am Boden sitzende Mann (Großvater) ist pflegebedürftig.
Geordnete Verteilung von Lebensmittel
März 2021
Coronakrise
In Jyothi Nikethan haben die Klassen 10 und 12 wieder Präsenzunterricht. Die Schüler der Klasse 12 bereiten sich auf das Abitur vor. Soweit bekannt, haben sie alle sehr gute Aussichten die Prüfungen erfolgreich abzulegen. Die Besten aus der Klasse 10 haben gute Chancen in einem Elitegymnasium aufgenommen zu werden. Für die übrigen Klassen findet noch kein Präsenzunterricht statt. Viele Arme leiden an Hunger. Der Verein unterstützt die Bedürftigen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten durch Kauf von Lebensmittel.
02.05.2021 Wie in den letzten Tagen aus den Medien zu erfahren war, hat sich Indien zu einem Corona Hotspot entwickelt. Laut den Medien ist in vielen Landesteilen die Lage katastrophal. Es fehlt vor allem an der medizinischen Versorgung. Demnach neigt sich in den betroffenen Gegenden der zur künstlichen Beamtung erforderliche Sauerstoff. Des weiteren fehlen notwendige Arzneien. Wie von unseren Vertrauensleute vor Ort zu erfahren war, sind die großen Städte, wie Neu Dehli u.a. besonders betroffen. Aber auch in Kerala sterben Menschen auf der Straße. Viele Menschen leiden auch in Kerala an Hunger, was die Anfälligkeit für Erkrankungen erhöht.
Coronakrise
06.05.2021
Wie wir von Helfern aus Indien erfahren haben, wurde von der dortigen Regierung die vom Verein er- baute Schule „Holy Family“ als vorübergehendes Krankenhaus beansprucht, da allgemein zuwenig Krankenhausbetten vorhanden sind.
Aufgrund des schon länger andauernden Lockdowns fand in den Räumen der Schule kein Unterricht statt. Zur Zeit sind in Indien Schulferien.
23.05.2021
Die Lage in Indien ist weiterhin katastrophal. Kerala ist nun zu einem “Hotspot“ der Coronafälle geworden. Täglich wurden 20000 bis 25000 neu Infizierte erfasst. Die Fallzahlen sinken jetzt wieder leicht. Die Zahlen dürften jedoch weit höher liegen, da sich die Armen gar nicht testen lassen können. Ein Test kostet etwa 4500 indische Rupien (INR), was etwa 50 Euro entspricht. Der Betrag ist für viele utopisch, denn sie können sich schon die täglich notwendigen Lebensmittel kaum leisten. Die Coronaschutzimpfung kostet 2000 INR (etwa 22 €). Auch dies können sehr viele arme Familien nicht finanzieren. Zudem gibt es auch nicht genügend Impfstoff. Es kam schon vor, dass sehr viele Impfwillige dicht gedrängt vor einem Impfzentrum warteten und nur ein Bruchteil davon wegen fehlender Vakzine versorgt werden konnte. In Kerala sterben täglich mehrere hundert Menschen an Corona. In Alleppy, wo sich die Schulen JN I und JN II befinden, müssen - wie auch anderswo - die Angehörigen 2 - 3 Tage warten, bis sie ihre toten Familienmitglieder bestatten bzw. verbrennen lassen können. Man kann sich vorstellen, welcher Verwesungsgeruch bei 35 Grad und mehr in der Luft liegt. Dann kommt noch der Geruch von den verbrennenden Leichen hinzu. Sehr viele Menschen leiden stark darunter und werden krank. Trinkwasserbrunnen wurden bereits verseucht. So kann das Wasser aus dem Brunnen in JN I nicht mehr ge- trunken werden. Seit kurzem greift eine neue Krankheit um sich. Der „Schwarze Pilz“, Mukormykose genannt. Die von Corona geschwächten Menschen sowie vor allen an Diabetes Leidende sind davon am meisten betroffen. Der Pilz befällt vorwiegend Hände, Gesicht, Nase und Augen. Die Hälfte der Betroffen stirbt an der Erkrankung. Die Ärzte müssen zum Teil die betroffenen Körperteile amputieren um zu verhindern, dass der Pilz ins Gehirn eindringt, was unweigerlich zum Tode führt. Das heißt, dass auch befallene Augen operativ entfernt werden müssen. Schule: Am 10. Mai hat das neue Schuljahr begonnen. Alle Klassen werden online unterrichtet. Präsenzunterricht ist weiterhin nicht möglich. Versorung mit Lebensmittel: Die Armen werden weiterhin von „Schritt für Schritt - Hilfe mit System e. V.“ zweimal im Monat mit Lebensmittelpaketen und Medikamenten unterstützt. Zyklon:
Der Zyklon „Tauktae“ wütete von 18.05 bis 19.05.2021 in Kerala. Viele Bäume hielten dem Zyklon nicht stand. Die Pflanzen auf dem Dachgarten von JN I wurden zerstört. Wie von Sr Kala heute zu erfahren war, wird die Gegend bereits wieder von einem Zyklon heimgesucht. Die Schule Holy Family, die vorübergehend von der dortigen Regierung als Krankenhaus eingerichtet worden war, wurde nun wieder geräumt. Es wurden keine Erkrankten aufgenommen und behandelt.
Aufgrund der katastrophalen Lage bitten wir dringend um Spenden auf unser Konto bei der GLS Bank München, IBAN: DE57 4306 0967 8236 2178 00, BIC: GENODEM1GLS
21.07.2021
Eine freudige Nachricht! Sternstunden e.V. unterstützt den Verein „Schritt für Schritt - Hilfe mit System e.V. mit einer großzügigen Spende in der Höhe von 50000 € um den Hungernden in Indien zu helfen. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür und natürlich auch bei allen Spendern, die Sternstunden e.V. unterstützt haben. Mit der großzügigen Spende können Lebensmittel und medizinisches Material für die Patenkinder und deren Familien gekauft werden. Alle 2 Wochen werden die Bedürftigen mit Grundnahrungsmittel und Medizin versorgt. Die Familie Samson und Helfer fahren die Lebensmittelpakete zu den Hungernden, denn die dürfen weiterhin nur in Ausnahmefällen ihr Zuhause verlassen.
06.11.2021
Kinder dürfen wieder in die Schulen Jyothi Nikethan I und II Seit dem 01.November 2021 - nach 20 Monaten Lockdown - dürfen die Schulkinder wieder am Präsens- unterricht teilnehmen. Die Anzahl der Kinder, die täglich in der Schule anwesend sein dürfen, wurde allerdings begrenzt. So dürfen täglich nur 25 % der gesamten Kinder in die Schule kommen, weshalb es seitens der Schulen so arrangiert wurde, dass an einem Tag die Jungen und am darauffolgenden Tag die Mädchen zur Schule kommen dürfen. Wo vor der Krise 40 - 45 Kinder im Klassenzimmer waren, dürfen jetzt nur 20 Kinder am Unterricht teilnehmen. Es herrscht ein strenges Hygienekonzept. Kinder, die mit dem Bus zur Schule kommen, werden bereits vor dem Einsteigen auf Körpertemperatur und Sauerstoffgehalt im Blut überprüft. Desweiteren müssen sie die Hände desinfizieren und eine Mund-, Nasenschutzmaske tragen. Bei Kindern, die anderweitig kommen, wird dies am Zugang zum Schulgelände überprüft.
In Indien begann das neue Schuljahr Anfang Juni. Doch es kann immer noch kein Präsenzunterricht stattfinden. Die Schulkinder werden - soweit in den Familien die nötige Ausstattung (meist nur ein Mobiltelfon) - vorhanden ist, online unterrichtet.
Bereits ab dem 01.Oktober wurden in Ravipadu die Kinderheime und die St. Joseph Schule von der zuständigen Regierung wieder freigegeben. In den Heimen leben mittlerweile wieder ca. 1400 Dalitkinder (700 Mädchen und 700 Buben). In der St. Joseph Schule werden etwa 300 Tagesschüler unterrichtet.
Mädcheninternat
Bubeninternat
Ravipadu
11.10.2021
Spende von Sternstunden e. V.
Sternstunden e. V. spendete 100 000 € für die Hungerhilfe des Vereins. Damit werden die Schüler von den Schulen Jyothi Nikethan I und II sowie Holy Family unterstützt. Der Verein ist sehr dankbar für die großartige finanzielle Unterstützung.
24.03.2022
Nach kurzer Öffnung der Schulen im November wurden sie im Januar und Februar wieder geschlossen. Seit Anfang März dürfen die Kinder wieder in die Schulen Jyothi Nikethan I und II sowie Holy Family. Allerdings darf nur die Hälfte der normalen Klasse kommen. Es ist so geregelt, dass an einem Tag die Mädchen und am nächsten Tag die Buben in die Schule dürfen. Die Schüler der Abschlussklassen sind im Präsensunterricht, da derzeit die Prüfungen stattfinden. Ab Anfang April sind für zwei Monate Ferien. Das neue Schuljahr beginnt Anfang Juni.
Bedürftige Familien der betroffenen Schulkinder sind immer noch auf Unterstützung angewiesen. Sie erhalten zweimal monatlich Lebensmittel, Hygenieartikeln sowie notwendige Medizinartikeln.
Mitglieder der Familie Samson sowie fleißige Helfer beim Verpacken der Nahrungsmittel, Hygenie- und Medizinartikeln
Ravipadu
Die Lage in den Heimen in Ravipadu ist sehr entspannt. Die in den Heimen versorgten Mädchen und Buben werden mit entsprechendem Abstand im Freien unter- richtet. Die Schüler lernen mit viel Freude und machen gute Lernrfortschritte.